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Ich bin dann mal weg!

Eindrücke zum Urlaub 2

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 12:30:28

Cartagena:

Medellín:



Eindrücke zum Urlaub 1

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 12:23:53

Barranquilla:

Santa Marta:



Urlaub

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 11:29:54

Hallo, ich weiß ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, da ich in Urlaub war und nun mein eigenes Projekt angefangen hat.
Darum nun ein Lebenszeichen von mir und ich berichte kurz, wie der Urlaub mit meiner Schwester war. Es war sehr schön, sie wieder zu sehen und wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbracht.

Unser Urlaub begann in Barranquilla an der Karibikküste, wo der zweitgrößte Karneval der Welt gefeiert wird. Dort gab es große Umzüge, wo die Menschen allerhand farbenfrohe Kostüme trugen und viel getanzt haben, obwohl es sehr heiß war. Die Züge gingen immer so 5 Stunden lang, aber wir haben nie bis zum Ende durchgehalten, da dann irgendwann nichts neues mehr kam.
Auch Luisa und Oliver, zwei andere Freiwillige waren in Barranquilla, wo wir zwei Tage zusammen die Paraden angeschaut haben und ein netter Priester, den wir kennengelernt haben, hat uns abends zu eine privaten Feier eingeladen, wo wir richtig viel zu Livemusik getanzt haben und ich mir wie beim Karneval im Zelt zu Hause vorkam.

Nach ein paar Tagen ging es mit dem Bus weiter an der Küste entlang nach Santa Marta, ein ziemlich touristisches Örtchen direkt am Meer, aber uns hat es dort gefallen. Vor allem konnten wir von dort viele Ausflüge machen, wie nach Taganga (einem Vorort) mit schönen Schwimmbuchten, wo wir ganz viele schöne bunte Fische im Wasser beobachtet haben, denn das Wasser war super klar.
Zudem sind wir einen Tag nach Minca gefahren, wo wir eine Wanderung zu einem Wasserfall mit Badegelegenheit gemacht haben und leider viel zu weit erstmal an dem Wasserfall vorbei gelaufen sind, ihn aber auf dem Rückweg gefunden haben.
Eine größere Tour war nach “Ciudad Perdida”, die verlorene Stadt, die von den Indigenen erbaut wurde, tief in den Bergen, und die Hauptstadt der Indigenendörfer war. Lange Zeit war sie unbewohnt und vergessen, da der Weg dorthin sehr mühsam und steil ist. Grabräuber haben die Stadt wieder entdeckt und heute kann man sie mit Tourunternehmen besichtigen. Heute gibt es nur noch viele Plattformen, auf denen früher die Häuser standen und man kann noch den Thron, Küchenutensilien und den “Marktplatz” sehen.
Leider hatten wir überhaupt kein Glück mit dem Wetter, da es ab dem zweiten Tag sehr viel schüttete und dadurch die Wege so schlammig und rutschig wurden, dass es eine reine Abenteuerpartie wurde, da der Weg eigentlich nie gerade, sondern immer auf oder ab ging. Es war super anstrengend, aber ich habe es mal richtig genossen wirklich in der Natur unterwegs sein zu können, da es bei mir in Ibagué überhaupt keine Möglichkeit des in der Natur wandern oder spazieren gehens gibt.
Die Ausblicke waren der Hammer und überall war richtig saftig grün.
Wir waren vier Tage unterwegs. Am zweiten Tag sind wir abends im Camp kurz vor dem Ziel angekommen und sind am nächsten Morgen los, die 1200 Stufen hoch nach Ciudad Perdida. Nachmittags machten wir uns dann auf den Rückweg.
Nach dieser Tour waren Ursula und ich richtig froh wieder in Santa Marta zu sein, wo es trocken und sauber war. Es gab noch mehr Abenteuer auf der Tour, aber die gebe ich dann persönlich zum Besten, wen es interessiertsmiley.
Zuletzt haben wir einen Tag im Nationalpark Tayrona verbracht, wo es unglaubliche Strände mit türkisgrünem Wasser gibt.

Unser nächster Stopp war Cartagena, auch an der Küste, die eine ganz hinreißende Altstadt mit kleinen, quietschbunten Häusschen mit Balkonen und Stuckverzierungen ist. Zudem wird der Kern von Cartagena noch von einer Stadtmauer umgeben, auf der man zum teil laufen kann.
Ganz in der Nähe der Altstadt ragt eine Landzunge ins Meer, welche “Miami Kolumbiens” genannt wird, da Strand und Wellen direkt vor einer Wolkenkratzer-Skyline zu finden sind.
Von Cartagena aus haben wir auch eine Tour zu einem Schlammvulkan gebucht, wo man im Schlamm baden kann, der gut für die Haut sein soll. Danach sahen wir wirklich herrlich aussmiley.

Unser letztes Urlaubsziel war Medellín, die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, die schon wieder mehr im Lande liegt. Medellín ist von wunderschönen grünen Bergen umgeben und erstreckt sich die hänge hoch, sodass wir vom Metrocable einen klasse Ausblick auf die Größe Medellíns hatten.
Von dort waren wir auch einen Tag unterwegs nach Guatapé. Dort in der Nähe befindet sich ein großer, natürlicher Felsen, den man mit 740 Treppenstufen erklimmen kann. Oben erwartete uns die schönste Aussicht, die ich jemals von einem Aussichtspunkt hatte. Drum herum liegen ganz viele kleine grüne Landinseln umgeben von grünem Wasser, da dort mal ein Staudamm gebaut wurde.

Damit war unser Urlaub für mich zu Ende, doch Ursula hat sich noch ein Wochenende Valle de Cocora angeschaut, wo man schöne Wanderungen durchs Grüne machen und Wachspalmen, die nur dort wachsen, sehen kann.