Anfang Januar sind wir Freiwilligen dann alle zusammen nach Quito geflogen, wo wir uns mit den zwei Freiwilligen aus Ecuador getroffen haben, die wir schon von den Vorbereitungsseminaren kennen. Sie haben uns ihre Organisation, ein Jungenheim, gezeigt und wir verbrachten eine Woche als Urlaub in Quito, welche als Stadt total schön ist, da es eine wunderschönes historisches Zentrum hat, was ich von Ibagué nicht kenne. Zudem gibt es einen Hügel in der Mitte von Quito, von wo man einen atemberaubenden Ausblick run herum auf Quito hat. Wir haben sogar das städtische Museum besucht, was total anschaulich und schön die Geschichte und Entwicklung Quitos erzählt. Am letzten Tag sind wir zu Mitad del Mundo gefahren, wo ein Monument und eine gelbe Linie zeigen, wo der Äquator sich entlang zieht, sodass man dort gleichzeitig auf Nord- und Südhalbkugel stehen kann, angeblich. Denn in Wahrheit haben sich die Wissenschaftler damals um ca. 150m verrechnet, sodass wir dort sicher irgendwann mal auf dem Äquator standen, aber nicht dort, wo der gelbe Strich ist smiley.

Nach dieser Woche ging es für uns alle (Kolumbianer und Ecuatorianer) nach Baños, wo wir eine Woche lang Zwischenauswertung hatten und mit deutschem Essen von einer deutschen Ordensschwester, die dort lebt, verköstigt wurden.
An unserem freien Nachmittag haben wir eine schöne Radtour zu einem riesigen Wasserfall in der Nähe gemacht. Witzig fand ich, dass es nur 80 cm hohe Gänge bzw. Tunnel gab, durch die man kriechen musste, um näher an den Wasserfall zu gelangen und, wo man auch hinter ihm lang laufen konnte, obwohl man dann klitschnass wurde.