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Ich bin dann mal weg!

Ich bin dann mal wieder da!

Kolumbien Posted on Wed, September 13, 2017 04:53:13

Jetzt ist die Zeit nur noch gerannt und ich bin schon seit fast zwei Monaten zurück.
Hier habe ich mich ganz gut wieder eingelebt, auch wenn es sich am Anfang schon alles sehr seltsam angefühlt hat und ich oft an Kolumbien und Sueños denke und sie vermisse.

In meiner letzten Zeit in Kolumbien war ich noch viel unterwegs und habe alles sehr genossen, sodass ich nicht dazu kam, nochmal hier von mir zu berichten.
Um dieses Jahr und den Blog abzuschließen, wollte ich euch noch darüber informieren was in den letzten zwei Monaten noch passiert ist und wie meine Verabschiedung war:

Ab Mitte Juni hatten die Kinder Schulferien, doch davor gibt es jedes Jahr ein abschließendes Lager mit allen Teilnehmern von Sueños. Dafür haben wir zwei Tage auf einer großen, schönen Finca verbracht, auf der wir gezeltet haben. Während des Lagers haben wir in vier verschiedenen Gruppen in unterschiedlichsten Bereichen gegeneinander um unseren Nachmittagssnack gespielt. Es hat viel Spaß gemacht und letzlich haben alle eine gute Belohnung bekommen und waren zufrieden.
Zudem gab es ausgedehnte Zeiten im Schwimmbecken, wo alle sich abkühlen und noch weiter austoben konnten. Am Abend wurde noch eine Feier mit viel Tanzen und Singen veranstaltet und als Ausklang de Abends ein Horrorfilm geschaut, bei dem mir ganz mulmig wurde, aber schon die 12 Jährigen ganz gelangweilt von dem Film waren…hahaha

Nach dem wunderschönen Lager waren erstmal zwei Wochen Ferien, in denen ich mit den Freunden von Sueños in Urlaub nach Boyacá gefahren bin. Dort waren wir eine Nacht in Suesca, was für seine tollen Klettermöglichkeiten an riesiggroßen und -langen Felswänden berühmt ist. Dort bin ich über meinen Schatten gesprungen und bin tatsächlich wie die anderen die Anfängerkletterroute nach oben gekrackzelt, obwohl ich ziemlich Höhenangst habe. Der Ausblick von dort oben hat sich dann aber gelohnt und es hat auch Spaß gemacht, obwohl die Überwindung groß war.
Nach Suesca ging es an den Playa Blanca, was weit oben in den Bergen liegt und sehr kalt war, sodass ich Fauna wie in Deutschland in den Bergen entdecken konnte und auch das Klima sich wie Winter anfühlte. Dort fühlte ich mich plötzlich wie zu Hause angekommen und es wirkte ganz friedlich. In dem Moment freute ich mich auf Deutschland.
Mit meinen Mitarbeiter habe ich dort die schönste Zeit verbracht und es war zugleich wie der erste Abschied, da wir so intensiv die drei Tage miteinander verbracht und so viel gelacht und zusammen erlebt haben, wie ansonsten nicht möglich war. Das hat meine Bindung zu ihnen nochmal verstärkt und der naherückende Abflug tat mir in der Seele weh.

In Sueños wurde schließlich zwei Abende vor meiner Abreise mit allen Gruppen eine Verabschiedung für mich veranstaltet.
Zunächst haben meine Gruppe “Tanz!” und ich unsere
Arbeit des letzten halben Jahres den Zuschauern präsentiert. Zum
Schluss sind fünf Jugendliche und Alejandra als fester Kern in der
Tanzgruppe geblieben. Ich habe mit 12 Teilnehmern begonnen, aber
viele sind ausgestiegen, da es ihnen zu anstrengend war, oder ihnen
der Tanzstil zu fremd war. Das war sogar schöner so, denn somit sind
wir schneller voran gekommen, hatten mehr Platz und keiner hat die
Stimmung getrübt, sondern alle waren hochmotiviert und wir hatten
immer viel Spaß beim Tanzen.

Bei der Präsentation hat die Gruppe eine Choreografie
im Stil des “Jazz Dance” aufgeführt, die ich mit ihnen
einstudiert habe. Zudem haben wir im Laufe der Zeit noch eine zweite
Choreo zusammen als Gruppe erstellt, wo die Kinder selber die Musik
und Leitung übernehmen durften und ich auch mitgetanzt habe.

Sie haben alle ihr Bestes gegeben und vor allem ihre
Freude dabei gezeigt, sodass ich sehr stolz auf sie am Ende der
Aufführung gewesen bin.

Danach folgten Spiele, wo ich meine Kenntnisse über Kolumbien, das Tanzen und Essen und die Mitglieder von Sueños unter Beweis stellen musste. Als Belohnung habe ich eine Kolumbien-Flagge und ein Sueños T-Shirt bekommen, wo alle süße Nachrichten drauf hinterlassen haben und ein Fotoalbum, das mein Jahr in Kolumbien widerspiegelt.

Es war sehr rührend für mich, da der Abschied zum ersten Mal so real wirkte und es war schwer für mich, alle gehen zu lassen.

Die Tanzgruppe smiley

Aber der Empfang am Flughafen war sehr herzlich, wo mich meine Eltern und Freundinnen abgeholt haben. Und eine Woche darauf wurde ich auch noch mit einer Willkommensfeier von Freunden überrascht.

Mein Freiwilligendienst ist in Kolumbie nun vorbei, doch meine Verbindung zu Kolumbien nie! Ich weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall noch mehr als einmal nach Kolumbien fliegen werde, denn da habe nun eine neue Familie, die mich jederzeit willkommen heißt.



Nichts besonderes… oder alles besonders?

Kolumbien Posted on Fri, May 26, 2017 13:09:33

Hallo da melde ich mich nochmal und trotz einem Monat, in dem ich nicht geschrieben habe, habe ich gar nicht das Gefühl wirklich viel erzählen zu können, denn alle Gruppen laufen ganz normal weiter und es gab nicht wirklich herausstechende Ereignisse, von denen ich berichten könnte. Doch gerade dieser Alltag, von dem man denken könnte, dass er nichts besonderes ist, ist schön für mich und zeigt mir, wie ich so mitten drin bin, schon lange angekommen in der Arbeit von Sueños und das ist ein klasse Gefühl.
Zudem geht nun meine Zeit in Kolumbien rapide zu Ende und mir bleiben weniger als zwei Monate um all das hier zu genießen, deswegen wird gleichzeitig zu etwas besonderem, da ich ihn nicht mehr lange haben werde.

Mit Rueda la voz haben wir nun begonnen Tutorials zu drehen, wo sie wie richtige Fernsehjournalisten stolz die Fähigkeiten ihrer Freunde vorstellen, sodass bald auf Youtube Videos erscheinen werden, mit denen ihr Rezepte, Frisuren und allerhand nützliche Tips und Tricks zur Erleichterung des Alltags in Erfahrung bringen könnt – Spanisch verstehen wäre aber schon eine Voraussetzungsmiley.

Mit Travesia Yarumo ging es letztes Wochenende wieder auf einen Ausflug, der eine Führung zur Vogelbeobachtung beinhaltete, da wir zuvor mit ihnen das Thema Vögel lange bearbeitet haben. Leider konnten wir während der Wanderung zur Finca, die das Ziel war, nur wenige Vögel sehen, doch auf dem Gelände der Finca gab es einige wunderhübsche Vögel z.B. einen Tukan und ganz viele verschiedene Arten von Kolibris. Alle waren ganz aus dem Häuschen wegen des Tukans, da es für fast alle von uns das erste Mal war, das wir einen gesehen haben.
Einige Kinder waren wie kleine Naturforscher mit ihren Ferngläser auf der Pirsch, um ganz nah an die Vögel heran zu kommen. Zum Abschluss haben wir ein leckeres Picknick auf der Wiese veranstaltet und haben dann den Rückweg angetreten, wo wir gerade noch so einem starken Regenbruch entkommen sind.
Dieser Ausflug konnte auch dank einem kleinen Teil der Spenden der Jülicher Pfadfinder ermöglicht werden.

Von meiner Tanzgruppe habe ich nun endlich mal geschafft, Fotos zu machen, doch natürlich ist es gar nicht so leicht scharfe Bilder zu bekommen, wenn alle immer in Bewegung sindsmiley. Tja damit habe ich nun sehr viele verschwommene Fotos und nur wenige klare, aber es gibt zumindest einen kleinen Einblick.


Zuletzt haben wir vor ein paar Wochen endlich ein Projekt erfüllt, an dem wir schon im Januar angefangen haben zu arbeiten.
Ich erinnere mich nicht mehr, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber wir haben ein kleines Computerspiel über die folkloristische Kultur Tolimas erstellt, die vom Bürgermeister finanziert wurde und auch für behinderte Kinder geeignet ist.
Diese haben wir an zwei Tagen an alle Bibliotheken Ibagués verteilt und dort auf den Computern installiert, damit es frei zugänglich für alle Kinder ist.
Falls es Euch interessiert, man kann das Spiel auch direkt im Internet spielen unter folgendem Link:
www.mivereditaespecial.com.co

Es ist eigentlich für Kinder gedacht, aber, so könnt ihr sehen, was Sueños zustande gebracht haben mit Hilfe eines Programmieres und Germáns klasse Grafikdesignkünsten. Viel Spaß beim Spielen! (Ich denke man versteht auch ohne Spanischkenntnisse, wie die Spiele funktionieren.)



Auf in die Natur!

Kolumbien Posted on Tue, April 25, 2017 11:35:26

Nun haben wir unsere erste Wanderung mit Travesia Yarumo gemacht, damit sie die Schönheit der Natur auf sich wirken lassen können. Den Ausflug haben wir noch etwas versüßt, indem sie Fotos, die auf der Strecke aufgenommen wurden, wiederfinden und so fotografieren sollten, dass sie dem Vorbild gleichen.
Nach fast zwei Stunden kamen die Kinder ziemlich erschöpft in dem kleinen Dorf an und wir haben erstmal in einem schönen Park Rast gemacht, gespielt und Mittag gegessen.
Danach gab es zur Belohnung mehrere Stunden Erfrischung in einem kleinen Schwimmbecken, wo die Kinder nicht müde wurden, herumzutollen.
Es war klasse Wetter, wie für uns gemacht und letzendlich ging es dann mit dem Bus zurück nach Ibagué.
Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen, da man hier nicht so einfach in die Natur kommt und ich das schon sehr vermisst habe.

Zudem habe ich noch einen kleinen Urlaub von drei Tagen mit Alejandra, Julio und Esther nach San Andres gemacht, einer wunderschönen, aber sehr touristischen Karibikinsel, wo das Meer mit unglaublichen Blau-, Türkis- und Grüntönen angeben kann.

Gleichzeitig hat die Gruppe Rueda la voz hier einen ganz aufregenden Besuch beim Radio gehabt und ein Mädchen der Gruppe konnte sogar live Sueños vorstellen und wurde sogar von ihren Klassenkameraden und Leuten aus Tierra Firme im Radio gehört und darauf angesprochen.



Alte Gruppen gehen weiter, neue beginnen

Kolumbien Posted on Wed, April 05, 2017 12:39:17

Zu den “alten Gruppen” gehört unsere Arbeit in Chembe, wo wir vor drei Wochen mit einer gemeinsamen Feier begonnen haben und das letzte Mal mit den Größeren ein Sporttunier mit Fußball und Volleyball veranstaltet und mit den Grundschülern Salpicon zubereitet haben.
Manualidades gibt es auch weiterhin, jedoch mit anderen Kindern, die etwas jünger sind. Mit ihnen gestalten wir gerade Schlüsselanhänger mit ihrem Anfangsbuchstaben.
Die Planetarios bestehen auch weiter und haben nun einen Recycling-Aufschwung bekommen aufgrund einer Kampagne, wo sie mit Stickern für die Familien von Haus zu Haus gezogen sind und nochmal Werbung für ihre Arbeit gemacht haben. Seitdem gibt es sehr viel mehr einzusammeln. Ich bin in dieser Gruppe nun nur noch alle zwei Wochen bei sonstigen Tätigkeiten dabei, wie z.B. dem Müllsäcke nähen, was ich diesen Montag erlernt habe – Ich hatte meinen Spaß dabei.

Ansonsten gibt es viele neue Gruppen. Meine eigene Gruppe Tanz! läuft nun seit drei Wochen und entwickelt sich immer besser. Die Kinder mussten sich erst etwas an die Art zu tanzen gewöhnen, aber nun lernen sie echt schnell und haben Spaß daran. Aufgelockert wird der Kurs durch gemeinsames Spielen am Ende, wodurch ich nochmal Möhrenziehen spielen durftesmiley.
Für die Tanzgruppe mussten wir einen großen Spiegel kaufen und montieren lassen, was gar nicht so einfach war. Dafür konnten wir einen Teil der Spenden verwenden, sodass ich hier Danke sagen möchte an meinen DPSG Pfadfinderstamm Franz von Sales Jülich, vor allem die fleißigen Wölflinge, und an meine Freunde und Familie, wo ich meinem Opi besonders danken möchte für seine großzügige Spende. Durch euch konnte meine Gruppe realisiert werden und werd noch weitere Aktivitäten von Sueños unterstützt werden können.

Die Gruppe Rueda la voz ist schon richtig in ihr Thema eingestiegen, hat mit verschiedenen sozialen Organisationen geskypt, die Risiken und Möglichkeiten der sozialen Medien kennengelernt, und hat nun die anderen Gruppen von Sueños interviewt, um über sie auf ihrem Blog zu schreiben.

Mit Travesia Yarumo haben wir schon Pflanzensamen gesetzt, einen Unterschlupf gebaut, mit Naturelementen gemalt, einen Salat aus Früchten und Gemüsen gemacht, wozu sie erstmal die verschiedenen Pflanzen und ihren Einfluss auf ihre Gesundheit kennengelernt haben. Diesen Samstag machen wir unseren ersten Wanderausflug mit ihnen zu einem kleinen Dorf im Süden, wo wie mit einem Bad belohnt werden.

Eine komplett neue Gruppe ist für schwangere Frauen und Frauen mit einem Baby unter 1 Jahr. Diese Gruppe leiten Natalia und Alejandra und wird vom Ministerium für Familie finanziert, da Sueños ein Ausschreiben von ihnen gewonnen hat.

Ein Projekt ganz anderer Art läuft neben her: Sueños hat ein anderes Ausschreiben gewonnen, weswegen sie für die Regierung Tolimas nun ein Computerspiel für behinderte Kinder kreiert haben, dass ihnen die Kultur Tolimas näher bringen soll. Daran arbeiten wir schon seit Ende Januar und gerade wird das Spiel programmiert. Wenn es fertiggestellt ist, wird es an die Bibliotheken Tolimas verteilt, wo die Kinder offenen Zugang zu dem Spiel haben.



Eindrücke zum Urlaub 2

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 12:30:28

Cartagena:

Medellín:



Eindrücke zum Urlaub 1

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 12:23:53

Barranquilla:

Santa Marta:



Urlaub

Kolumbien Posted on Mon, April 03, 2017 11:29:54

Hallo, ich weiß ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, da ich in Urlaub war und nun mein eigenes Projekt angefangen hat.
Darum nun ein Lebenszeichen von mir und ich berichte kurz, wie der Urlaub mit meiner Schwester war. Es war sehr schön, sie wieder zu sehen und wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbracht.

Unser Urlaub begann in Barranquilla an der Karibikküste, wo der zweitgrößte Karneval der Welt gefeiert wird. Dort gab es große Umzüge, wo die Menschen allerhand farbenfrohe Kostüme trugen und viel getanzt haben, obwohl es sehr heiß war. Die Züge gingen immer so 5 Stunden lang, aber wir haben nie bis zum Ende durchgehalten, da dann irgendwann nichts neues mehr kam.
Auch Luisa und Oliver, zwei andere Freiwillige waren in Barranquilla, wo wir zwei Tage zusammen die Paraden angeschaut haben und ein netter Priester, den wir kennengelernt haben, hat uns abends zu eine privaten Feier eingeladen, wo wir richtig viel zu Livemusik getanzt haben und ich mir wie beim Karneval im Zelt zu Hause vorkam.

Nach ein paar Tagen ging es mit dem Bus weiter an der Küste entlang nach Santa Marta, ein ziemlich touristisches Örtchen direkt am Meer, aber uns hat es dort gefallen. Vor allem konnten wir von dort viele Ausflüge machen, wie nach Taganga (einem Vorort) mit schönen Schwimmbuchten, wo wir ganz viele schöne bunte Fische im Wasser beobachtet haben, denn das Wasser war super klar.
Zudem sind wir einen Tag nach Minca gefahren, wo wir eine Wanderung zu einem Wasserfall mit Badegelegenheit gemacht haben und leider viel zu weit erstmal an dem Wasserfall vorbei gelaufen sind, ihn aber auf dem Rückweg gefunden haben.
Eine größere Tour war nach “Ciudad Perdida”, die verlorene Stadt, die von den Indigenen erbaut wurde, tief in den Bergen, und die Hauptstadt der Indigenendörfer war. Lange Zeit war sie unbewohnt und vergessen, da der Weg dorthin sehr mühsam und steil ist. Grabräuber haben die Stadt wieder entdeckt und heute kann man sie mit Tourunternehmen besichtigen. Heute gibt es nur noch viele Plattformen, auf denen früher die Häuser standen und man kann noch den Thron, Küchenutensilien und den “Marktplatz” sehen.
Leider hatten wir überhaupt kein Glück mit dem Wetter, da es ab dem zweiten Tag sehr viel schüttete und dadurch die Wege so schlammig und rutschig wurden, dass es eine reine Abenteuerpartie wurde, da der Weg eigentlich nie gerade, sondern immer auf oder ab ging. Es war super anstrengend, aber ich habe es mal richtig genossen wirklich in der Natur unterwegs sein zu können, da es bei mir in Ibagué überhaupt keine Möglichkeit des in der Natur wandern oder spazieren gehens gibt.
Die Ausblicke waren der Hammer und überall war richtig saftig grün.
Wir waren vier Tage unterwegs. Am zweiten Tag sind wir abends im Camp kurz vor dem Ziel angekommen und sind am nächsten Morgen los, die 1200 Stufen hoch nach Ciudad Perdida. Nachmittags machten wir uns dann auf den Rückweg.
Nach dieser Tour waren Ursula und ich richtig froh wieder in Santa Marta zu sein, wo es trocken und sauber war. Es gab noch mehr Abenteuer auf der Tour, aber die gebe ich dann persönlich zum Besten, wen es interessiertsmiley.
Zuletzt haben wir einen Tag im Nationalpark Tayrona verbracht, wo es unglaubliche Strände mit türkisgrünem Wasser gibt.

Unser nächster Stopp war Cartagena, auch an der Küste, die eine ganz hinreißende Altstadt mit kleinen, quietschbunten Häusschen mit Balkonen und Stuckverzierungen ist. Zudem wird der Kern von Cartagena noch von einer Stadtmauer umgeben, auf der man zum teil laufen kann.
Ganz in der Nähe der Altstadt ragt eine Landzunge ins Meer, welche “Miami Kolumbiens” genannt wird, da Strand und Wellen direkt vor einer Wolkenkratzer-Skyline zu finden sind.
Von Cartagena aus haben wir auch eine Tour zu einem Schlammvulkan gebucht, wo man im Schlamm baden kann, der gut für die Haut sein soll. Danach sahen wir wirklich herrlich aussmiley.

Unser letztes Urlaubsziel war Medellín, die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, die schon wieder mehr im Lande liegt. Medellín ist von wunderschönen grünen Bergen umgeben und erstreckt sich die hänge hoch, sodass wir vom Metrocable einen klasse Ausblick auf die Größe Medellíns hatten.
Von dort waren wir auch einen Tag unterwegs nach Guatapé. Dort in der Nähe befindet sich ein großer, natürlicher Felsen, den man mit 740 Treppenstufen erklimmen kann. Oben erwartete uns die schönste Aussicht, die ich jemals von einem Aussichtspunkt hatte. Drum herum liegen ganz viele kleine grüne Landinseln umgeben von grünem Wasser, da dort mal ein Staudamm gebaut wurde.

Damit war unser Urlaub für mich zu Ende, doch Ursula hat sich noch ein Wochenende Valle de Cocora angeschaut, wo man schöne Wanderungen durchs Grüne machen und Wachspalmen, die nur dort wachsen, sehen kann.



Neue Projekte

Kolumbien Posted on Fri, February 17, 2017 16:05:13

Hallo, ich wollte mich nochmal melden, bevor nächste Woche meine Schwester kommt und wir drei Wochen durch Kolumbien reisen.

Seit dem Wiederbeginn der Arbeit hatten wir sehr viel zu tun, da wir zwar erst nächste Woche mit den Gruppen wieder anfangen, wir aber viel Büroarbeit zu erledigen hatten.
Nun ist es uns endlich gelungen die neuen Projekte für die zwei Gruppen, die vorher Enrredatec und Derechic@s waren, zu erstellen.
Darf ich vorstellen:

Travesia Yarumo – Amigos de la montaña: Dies ist die Gruppe mit den jüngeren Kindern, die vorher Enrredatec hieß. Travesia bedeutet in dem Zusammenhang “Erkundungstour” und Yarumo ist eine Baumart hier. Damit könnt ihr euch sicher schon denken, dass diese Gruppe sich mit der Erkundung der Natur befassen wird. Sie werden Ausflüge und Wanderungen machen, mit Naturmaterialien malen und basteln, färben, kochen und die medizinischen Aspekte kennenlernen. Zudem werden sie lernen, wie aus Samen und Kernen Pflanzen und Früchte heranziehen kann. Auch das Abenteur kommt nicht zu kurz auf den Spuren von Flora und Fauna, mit vielen Spielen in der Natur und Konstruktion eines Walddorfes.
Ich freue mich schon riesig auf diese Gruppe, da sie meine Interessen widerspiegeltsmiley.

Rueda la voz – Comunicadores online: Die ehemaligen Derechic@s werden nun zu Medienexperten, die ihre Stimmen verbreiten. Sie werden die verschiedenen sozialen Netzwerke und ihre Gefahren erkunden, per Skype Kontakt zu befreundeten Organisationen aus anderen Ländern und Kolumbien aufnehmen und in einem Blog von ihren Erfahrungen und den Aktivitäten von Sueños berichten. Zuletzt ist geplant, dass sie Audio- und Videoclips aufnehmen, die Anleitungen für z.B. ein kolumbianisches Spiel oder Rezept beinhalten.

Tanz! – El Club del Baile: Das ist mein eigenes Projekt, wo ich mit einer Gruppe von Jugendlichen ab 11 Jahren Jazz Dance tanzen werde. Ziel ist es, dass die Kinder ihres Körpers bewusst werden und lernen, sich über den Tanz auszudrücken, Selbstbewusstsein zu erlangen und nach einiger Zeit eine Choreo tanzen können.
Mit der Gruppe beginne ich, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin, da es sich nun nicht mehr lohnt, eine Woche davor damit zu beginnen. So ist es zumindest geplant, mal schauen wie das Leben spielt.

Eigentlich war geplant, dass ich noch eine Flötengruppe mache, doch ich habe selber entschieden, dass es zu viel wird und ich dann in beiden Gruppen nicht viel erreichen und die Kinder sich nicht entwickeln können. Somit werde ich mich nun nur auf die Tanzgruppe konzentrieren und diese kann damit auch zwei Mal die Woche stattfinden, womit ich genug Zeit mit den Kindern habe.



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